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Leistungsspektrum

BI – Business Intelligence
Reporting, Statistiken, Berichtswesen, Zeitreihenanalysen, …

Was haben Business Intelligence und Sisyphos gemeinsam?

In den einschlägigen Gazetten und Anbieterunterlagen lesen wir gegenwärtig vermehrt, wie einfach es ist, Business-Intelligence-Anwendungen zu implementieren und anzuwenden. Gleichermaßen wird uns aber in denselben Veröffentlichungen geschildert, wie wenig erfolgreich viele dieser BI-Anwendungen umgesetzt werden oder dass sie kurz nach der Inbetriebnahme die Grenzen ihrer Anwendung erreicht haben.

Mit den Business-Intelligence-Tools können sehr wohl Reporting- und Berichtswesen-Anwendungen aufgebaut und erfolgreich betrieben werden, nur muss ein Daten- und Anwendungskonzept erarbeitet werden, bevor der erste Würfel einfach aufgebaut wird. Die Anwender erliegen der Leichtigkeit, einen Würfel innerhalb weniger Stunden zum Einsatz bringen zu können, und die Verwunderung ist umso größer, wenn gleich die erste Zusatzanforderung zum Kollaps des Würfels führt.

Und genau hier liegt die Gemeinsamkeit zwischen dem Aufbau einer Olap-Umgebung und der nie endenden Arbeit von Sisyphos aus der griechischen Mythologie.

Wenn der Anwender einen „flachen“, wir wollen ihn trivialen Würfel nennen, aufbaut, indem er die Umsätze pro Buchungsperiode, vielleicht noch untergliedert nach In- und Ausland, darstellen will, wird er dies auch sehr schnell erreichen, indem er die Originärdaten für diesen Würfeleinsatz „anzapft“. Aber für eine derartige Anwendung stehen die Investitionskosten, um zu einer Olap-Anwendung zu gelangen, im Missverhältnis.

Wenn diese Aussage unseres trivialen Würfels nicht (mehr) ausreicht, wird es schon sehr schwierig, sich der Originärdaten ohne Aufbereitung zu
bedienen. Sehr früh muss sich das Datenkonzept für den Würfelaufbau auf eine Datenzwischenebene einrichten, aus der der Olap-Import zu versorgen ist. Kombinationen, wie Kunde, Region, Verkaufsbüro, Vertreter und – bereits in Richtung Kosten gedacht – Umsatzkostenperiode, lassen sich ohne Zwischenebene nicht mehr administrieren.

Die Dimensionen sind überschneidungsfrei aufzubauen: Cubes leben davon, dass sie nicht allein die Gegenwart abbilden, sondern Zeitreihen aus der Vergangenheit, vielleicht mit einer Prognose verbunden, projizieren. Wenn Dimensionen einen Bruch erhalten, weil ein Kunde einer anderen Region, einem anderen Verkaufsbüro zugeordnet wird, ist die Dimension Kunde, die sich aus den Dimensionselementen Vertriebsorganisation – In-/Ausland – Land – Verkaufsbüro – Kunde zusammensetzt, nicht mehr eindeutig, weil an dem Kunden der Umsatz „hängt“ und die Zelle „Kunde“ nicht mehr eindeutig ist, weil zuvor andere Dimensionselemente versorgt wurden.

Dies lässt sich beispielhaft für eine Kombination wie Auftragsproduktgruppe – Artikel fortführen; hier lassen sich viele Beispiele benennen.

Wenn an dieser Stelle nicht ein Datenkonzept erstellt wurde, dass auf Langlebigkeit und Auswertungsvielfalt Wert gelegt hat, hat sich der Würfel überlebt, er muss neu konzipiert werden: Ohne konsistentes, normiertes Datenmodell eine nicht endende Sisyphos-Arbeit.

Beim Einsatz virtueller Würfel, indem zum Beispiel Vertriebsdaten mit Kostendaten gemeinsam zusammengeführt werden (z.B. Umsatzkostenverfahren), werden die Anforderungen an das Datenkonzept nochmals erheblich gesteigert.

Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen den Weg in Ihre Olap-Welt.