Leitfaden: ERP – Systemauswahl als neutrale Beratungsleistung

Anforderungen und Voraussetzungen

Für ein Systemauswahlverfahren ist es notwendig, den gegenwärtigen Ist-Zustand der Anwendungen und die Anforderungen der Fachabteilungen aufzunehmen. Daraus wird ein Anforderungsprofil entwickelt, das wiederum die Grundlage für die Auswahl von Systemen bildet (später auch für die Schwerpunkte der System-Präsentationen).

Es ist vorrangig zu klären, wie wichtig sich für den Kunden eine integrierte Lösung darstellt: Die Vorteile der integrierten Lösung sind individuell herauszuarbeiten, die Nachteile des möglichen Verlassens der gegenwärtigen Softwarelinie sind zu bewerten. Des weiteren muss die Organisation auf den Grad der erreichbaren Integrität eingeschätzt werden.

Die Rolle bestehender Erweiterungen und Funktionsbereiche bei der ERP-Systemauswahl

In diesem Zusammenhang sind insbesondere natürlich die vielen, zum Teil unter Anleitung, zum Teil selbst entwickelten Erweiterungen hinsichtlich ihrer Relevanz und Ihrer künftigen Notwendigkeit zu prüfen. Ebenso muß im ERP-Systemauswahlprozess geklärt werden, auf welcher Funktionsebene sich die bisherigen Standarderweiterungen in einem neuen System wiederfinden.

Außerdem sind Funktionsbereiche, die bisher in Nebensystemen oder bislang gar nicht verfolgt wurden, auf ihre Realisierung zu prüfen. Das Ziel in der integrativen Lösung muß es sein, eigene Nebensysteme in Zukunft möglichst auszuschließen.

Die notwendigen Zusatzanforderungen, wie z.B. Dokumentenmanagement, Archivierung, Zeichnungsverwaltung, CAD-Schnittstelle, Business Process Manager, Workflow-Organisation, eBusiness, CRM, sind herauszuarbeiten.

ERP-Systemauswahl braucht strategisches Vorgehen

Die strategische Ausrichtung der DV, des IT-Managements ist erforderlich, weil der Markt im Umbruch ist: Softwarehäuser „verschwinden“, werden aufgekauft oder es entstehen „neue“ Softwarehäuser, was natürlich auch für die Betreuung und Wartung oft unmittelbare Folgen hat.

Die Neuorientierung des IT-Umfeldes hat ggf. erhebliche personelle Konsequenzen für die eigene DV-Abteilung, denn die DV-Teams müssen sich an den neuen Zielen ausrichten.

ERP-Systemauswahl in der Präsentation

Für die Systemauswahl und die zu präsentierenden Systeme können wir Vorschläge unterbreiten. Wir können i.d.R. eine Auswahl zwischen 10 bis maximal 20 Systemen empfehlen, von denen drei in einem eintägigen Präsentationsverfahren vorgestellt werden sollten.

Die notwendigen, umfangreichen Investitionen müssen natürlich in Bezug auf die Erzielung von „benefits“ betrachtet werden; es ist sehr schwierig, eine Investition zu begründen, ohne daß gleichermaßen die erzielbaren Erträge aufgezeigt werden können.

Es ist unsere Beratungsmaxime den Kunden in seiner Entscheidung, die von uns vorbereitet wurde, zu begleiten. Die Entscheidung für ein neues System wollen wir auch in die Umsetzung tragen. 

 

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